Dienstag, 13. Dezember 2011
Volle Dröhnung Blenheim
Wenn man die letzte Zeit genauer betrachtet, gibt es natürlich schon Neuigkeiten.
Mit unserem Umzug in ein anderes Hostel haben wir nämlich ebenfalls den Arbeitgeber gewechselt. Auch wenn wir bei dem erst 5 Tage gearbeitet haben denke ich, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Zum ersten Mal sind wir über Accordarbeit auf einen (sehr) guten Studenlohn von 25$ gekommen (mit nur 1,5 ct pro Pflanze *Stolz sei*) und am Ende der Woche wird mehr Geld auf dem Konto sein, als am Anfang.
Ein Auto haben wir leider noch nicht gefunden. Fast hätten wir uns einen knallgelben Van gekauft, aber der Besuch in der Werkstatt hat leider gezeigt, dass dieser doch nicht in dem einwandfreien Zustand war, für den wir hätten bezahlen sollen. Also geht die Suche weiter.
Erwähneswert ist auch noch das erste Erdbeeben, was wir erlebt haben. Nicht stark, aber deutlich spürbar und ein verdammt seltsames Gefühl. Nein, es ist nichts kaputt gegangen... ;)
Besonders cool war auch der Geburtstag von Yannik. Wir haben erst einen schönen Strandtag mit Touschrugby, Becksbier und den Leuten aus unserem (jetzt altem) Hostel verbracht und dann Abends in geselliger Runde in Yanniks Geburtstag reingefeiert. Unser genialer Plan, dass die Arbeit am nächsten Tag ausfällt ging leider nicht auf. Das Wetter war zwar schlecht, aber die Pflanzen konnten wohl nicht auf uns verzichten. Wie wir das überlebt haben weiß ich nicht, ebenso wenig wie es sein konnte, dass wir trotz unseres Zustands nicht die Langsamsten waren...
Kuchen gab's und Abends zur feier des Tages ein schönes Stück Fleisch!
Sonntag, 27. November 2011
Seit meinem letzten Blogeintrag hat sich nicht viel Neues ergeben. Wir sind immer noch in dem gleichen Hostel und wirklich gearbeitet haben wir auch nich nicht. Unser indischer "Arbeitgeber", genannt Prince, sagt uns zwar fast jeden Tag, dass es morgen zu 120% Arbeit gibt, aber die indische Prozentrechnung scheint der Deutschen nicht ganz so ähnlich zu sein...
Naja, wir machen das Beste draus und suchen nach Autos gehen wandern ( Mount Robertson, 5 Std, ca. 1600 Höhenmeter), gehen an den Strand, spielen Golf oder langweilen uns einfach nur.
Ansonsten:
der Bart wird länger
das Geld weniger
und das wird Wetter besser. Es könnte also besser gehen, aber auch deutlich schlechter... ;)
Freitag, 18. November 2011
Ade Nordinsel 15.11. - 19.11.
Die ca. 600km nach Wellington, ganz im Süden der Nordinsel, bewältigen wir für unschlagbare 25$ in 11 Stunden mit dem Intercitybus.
Da wir zügig arbteiten wollen, lassen wir uns auch von der sicherlich sehenswerten Hauptstadt Neuseelands nicht aufhalten und fahren gleich am nächsten Morgen mit der Fähre weiter auf die Südinsel.
Das Hostel, dessen Adresse wir uns in Auckland haben geben lassen, finden wir ohne Probleme und Jobs gibt es auch! Perfekt. Das Hostel ist nicht besonders empfehlenswert, aber nach unseren Thailanderfahrungen sind wir schlimmeres gewöhnt.
Leider wimmelt es nur so von Deutschen, so dass unser Englisch nicht wirklich benötigt/verbessert wird.
Die Stadt Blendheim in der wir jetzt sind ist todlangweilig und wir warten eigentlich nur darauf am Montag endlich mit der Arbeit geginnen zu können.
Sonntag, 13. November 2011
Auckland 11.11.- 14.11.
Was sofort auffällt ist die wesentlich niedrigere kältere Klima. Zum ersten Mal seit Deutschland laufe ich wieder mit langer Hose und Jacke draußen rum. Schade.
Wir sind jetzt dabei unsere nächsten Schritte zu planen. Autokauf, Ja, Nein? Wo bekommen wir einen Job? Das sind die Fragen, die uns jetzt beschäftigen. Unsere Steuernummer haben wir beantragt, Kunden der Kiwibank sind wir auch schon. Mal gucken, wie es weiter geht.
Viele Grüße
Leo
Freitag, 11. November 2011
Kurz aber geil. So würde ich die 3 Tage Sydney beschreiben. Obwohl wir wirklich nicht viel Zeit und Geld in der Stadt investiert haben, haben wir sehr viel gesehen und erlebt.
Wir haben den größten Teil der Innenstadt mit den vielen Parks und die Harbourbridge zu Fuß erkundet, Bondi Beach gesehen, sind mit den Fähren durch den Hafen geschippert und haben uns sogar ein Theaterstück im Opera House angeguckt!
Sydney ist wirklich eine tolle Stadt, die mich sehr beeindruckt hat. Die Leute sind nett, es gibt viele Parks und es gibt man sieht so oft das Wasser/Meer.
Und dann ist da auch noch das Opera House mit seiner außergewöhnlichen Architektur, an dem ich mich gar nicht satt sehen konnte... Eine Stadt die sich hundertprozentig gelohnt hat und der ich auf jeden Fall nochmal für längere Zeit einen Besuch abstatten will!
Donnerstag, 10. November 2011
Zu den schon erwähnten Starschwierigkeiten der Zugfahrt, gibt es ca. 100 km vor Bangkok die nächste Überraschung. Der Zug hält an und wir müssten aussteigen. Die Fahrt wird mit dem Bus fortgesetzt, da irgendwelche Gleise aufgrund der Flut nicht passierbar sind. Auf der Fahrt sehen wir vorallem Vorbereitungen gegen das große Wasser, wie zum Beispiel Deiche aus Sandsäcken. Ich befürchte für Bangkok das schlimmste und Suche schon Hotels raus, die meiner Meinung nach nicht von der Flut betroffen sein können...
Am Bahnhof wird schnell klar, dass meine Befürchtungen übertrieben sind. Wasser ist nirgends zu sehen. Wieder fallen lediglich Vorsichtsmaßnahmen auf. Ein Hostel in unsrer Preiskategorie finden wir problemlos und ich habe ein bisschen das Gefühl nach Hause zu kommen, als wir in die Khao San Road biegen, der Straße an der wir schon bei unserem ersten Bangkokaufenthalt nächtigten.
Neben dem Königspalast besichtigen wir den Chatuckack Weekend Market, laut Lonely Planet einer der größten Märkte der Welt. Leider haben ca. 90% der Stände geschlossen, was uns erst merkwürdig vorkommt. Dann sehen wir das erste Mal Ausläufer der Flut. Das Wasser steht ca. 40 cm über dem Niveau des Markets und wird nur von einem provisorischen ca. 50 cm hohem Deich aufgehalten.
Das erste Mal auf unserer Thailandreise wird auch das Vorurteil der ausgeprägte Rotlichtszene in Thailand bestätigt. Als wir Abends durch die Khao San Rd. schlendern werden wir in einer Häufigkeit mit "Ping-Pong", "Bum-Bum", "Gogo-Show" und ähnlichen Angeboten belästigt, dass man den Eindruck gewinnen könnte Bangkok biete keine anderen Attraktionen.
Alles in allem kann man sagen, dass der Thailandaufenthalt sich auf jeden Fall gelohnt hat!
Ein wirklich schöner Fleck um die asiatische Kultur und das Essen schätzen zu lernen...
Fotos folgen...
Sonntag, 6. November 2011
Surat Thani 03.11.-04.11.
Diese Stadt bietet leider ein noch kläglicheres Bild als Phuket Town. Obwohl sie mit 110.000 Einwohnern wohl nicht mehr als verschlafendes Nest bezeichnet werden darf, empfiehlt unser Reiseführer nur eine einzige Aktivität: Weiterreisen...
Mehr muss man zu Surat Thani nicht schreiben (einzig das Essen ist mal wieder ein kleiner aber köstlicher Trost)...
Achso, den Zug nach Bangkok, den wir eigentlich nehmen wollten und für den wir seit ca. 2 Wochen Fahrkarten hatten, gab es auf einmal nicht mehr. Wir müssen deshalb einen nehmen, der zwei Stunden später (+1,5 Std Verspätung) fährt und für den wir sogar noch 250 Baht (ca. 6€) Aufpreis zahlen müssen, da in unser Preisklasse nichts mehr frei ist. Kulanz? Fehlanzeige! Was ich in so einem Fall alles von der DB bekommen hätte...
Phuket 01.11.-03.11.
Die zwei Tage Aufenthalt vermittelt leider ein etwas falsches Bild von Phuket Town. Obwohl die Stadt mit ihren 77.000 Einwohnern nicht gerade klein ist und die Häuser ein wenig Charme haben, bietet die Stadt eigentlich nichts Interessantes.
Außer vielleicht die Art und Weise wie man hier Hochspannungskabel verlegt: Irgendwie. Das führt dazu, dass man immer ein Knistern über sich hört und nachts blau Blitze sieht, die nicht durch ein Gewitter verursacht worden...
Das wir nicht am 2. November gleich weiter gefahren sind ist wohl vor allem der Tatsache geschuldet, dass meine Wäsche noch nicht trocken war... Der einzige Lichtblick: Das Essen auf dem Nightmarket. Köstlich!
Samstag, 5. November 2011
Ko Phi-Phi 25.10.-01.11.
Sechs ganze Tage an einem Ort, das alleine spricht für die Insel!
Und tatsächlich, Ko Phi-Phi entspricht tatsächlich ziemlich genau meinen Vorstellungen einer Trauminsel im Südosten Asiens. Auf der einen Seite schroffe Felsen, die weit in den Himmel ragen und auf der anderen Seite weiße, von Palmen gesäumte Sandstrände die in türkisblaues Wasser münden. So habe ich mir das vorgestellt.
Dummerweise sind wir nicht die Einzigen, die bei solchen Anblicken dahin schmelzen. Genauer gesagt scheint unser Geschmack ziemlich mainstreammäßig zu sein, wenn man die Massen betrachtet die sich in dem einzigen Örtchen durch die engen Gassen drängen. Bei der Vorstellung wie das hier zur Hauptsaison aussieht kriege ich Platzangst…
Unsere Unterkunft: ein idyllischer, komplett aus Bambus gebauter Bungalow von dem man direkt in die Bucht schauen kann – einzig die dünnen „Wände" erweisen sich als kleiner Nachteil, da man aufgrund der Geräuschkulisse das Gefühl hat mit den Nachbarn einen Bungalow zu teilen.
Die meiste Zeit verbringen wir auf Ko Phi-Phi damit einfach nichts zu machen und das schöne Wetter, den Strand oder die Hängematten mit Meerblick zu genießen.
Dies liegt zum einen daran, dass wir nicht so auf biegen und brechen auf straffes Programm aus sind und zum Anderen daran, dass Ko Phi-Phi von sich aus einfach wenig Möglichkeiten bietet. Zum Wandern eignet es sich aufgrund der kleinen Größe nicht, kulturell hat Ko Phi-Phi ebenfalls fast nichts zu besichtigen, was vielleicht auch daran liegt, dass der Tsunami 2004 fast die ganze Insel platt gemacht hat.
Wer jetzt denkt, dass wir NUR rumgelegen habt liegt aber völlig daneben!
Wir haben den schweißtreibenden Aufstieg zum Viewpoint der Insel ebenso wie die obligatorische Bootsfahrt zu DEM Strand (Maya Beach) aus dem Film "The Beach" sowie das Schnorcheln mit Haien im Programmkatalog der Dinge-die-man-gemacht-haben-muss abgehakt.
Fotos gibt es leider nur von der ersten Aktivität. Das es vom Schnorcheln keine Bilder gibt ist nur logisch und das Fehlen von visuell festgehaltenen Erinnerungen von Maya Beach ist mir ausgesprochen peinlich. Just in dem Moment in dem das Boot um die letzte Klippe fuhr und so den Blick auf den Strand freigab, meldete sich nämlich meine Kamera noch ein letztes Mal mit der Nachricht: "Akku schwach"
Ein Klassiker...
Nicht vergessen darf man natürlich den Strandabschnitt mit den vielen Bars und Clubs, an dem wir unteranderem in meinen Geburtstag rein gefeiert haben. Besonders witzig war, dass sich mein Reinfeiern mit dem Halloween feiern der Amerikander und Briten überschnitt, was zu vielen Verkleidungen im Club führte... Definitiv ein geiler Abend!