Sonntag, 12. Februar 2012

Able Tasman National Park:

Freitag letzter Arbeitstag, Sonntag erster Wandertag. So sieht gute Planung aus.

Mit kompletter Campingausrüstung (Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, Topf, Essen etc.) im Rucksack geht es zusammen mit Markus und Philipp, zwei deutschen Backpackern die ich im Copper Beech kennengelernt habe, auf den 51km Able Tasman Coast Track. Da wir es nicht eilig haben, zelten wir viermal, auch wenn man die Strecke in drei Tagen laufen könnte.
Der Track an sich ist wirklich atemberaubend, goldgelbe Strände, türkisaues Wasser und der Wald trumpft mit einem satten Grün auf. Bis auf den ersten Tag an dem es eher bewölkt ist haben wir nur perfektes Wetter mit strahlendem Sonnenschein.
Unsere Zeltplätze sind einfach, zum Teil muss man das Wasser abkocken, aber schön und liegen fast immer direkt am Strand.
Da wir keine einfachen Wanderer sind, sondern uns zu Gourmet-Campern erklärt haben, kochen wir natürlich richtiges Essen und machen nicht nur irgendwelche Trekkingnahrung warm.

Hier ein Auszug der Speisekarte:
3. Tag:
Frühstück: Porridge an Kakao und Zucker mit Tee
Mittag: Müsliriegel bestrichen mit Erdnussbutter und Honig, dazu wahlweise köstlichster Apfel oder sonnengereifte Orange (selbstgepflückt)
Abendessen: Langkorn Reis mit Cremy Satay (aus der Dose, jaja) aufgepeppt mit frischen Möhren und Zwiebel, zum Dessert wird Milchreis gereicht

Gourmet eben!

Able Tasman National Park

Freitag, 10. Februar 2012


Ohne Worte, Blenheim

Die ARA-Vineyards, Blenheim
Jaja, es ist schon eine ganze Weile her seit dem letztem Blogeintrag... Aber ehrlich gesagt gab es auch nicht viel zu berichten - bis letzten Freitag.

Hier ein kurzer Überblick über den Januar 2012:
Ich habe mal wieder den Arbeitgeber gewechselt und arbeite nun direkt für einen Vineyard.
Die Arbeit ist zwar die gleiche, aber die Bezahlung ist besser, die Supervisor sind tausendmal freundlicher und ich arbeite von Montag bis Freitag.
Der Wein von "meinen" Pflanzen soll übrigens auch in good old Germany erhältlich sein.
Hier der Link von Ara, dem Vinyard für den ich 24 Tage gearbeitet habe:

http://www.winegrowersofara.co.nz/

Endlich heißt es also: "Tschüß Blenheim, Hallo Neuseeland!"

Auch wenn ich Blenheim nicht unbedingt weiter empfehlen würde, werde ich ein bisschen wehmütig, als ich das Copper Beech Hostel verlasse. Die Zeit mit selbstgebackenem Brot, den vielen netten Leuten und dem Auf-die-Arbeit-Schimpfen am Feierabend war auf seine ganz eigene Art irgendwie schön.