Mittwoch, 26. Oktober 2011

Ko Lanta

Auf Ko Lanta wird erstmal gechillt. So ist der Plan. Hängematten genau vorm Bungalow, das Meer 20m entfernt, perfekte Ausgangslage. Unsere Bungalowanlage ist von Kokospalmen gesäumt. Was liegt da näher, als mal eine super frische Kokosnuss zu essen?! Und tatsächlich, nach ca. 10 vergeblichen Versuchen auf Ko Muk, habe ich endlich Erfolg. Die Kokosnuss schmeckt fantastisch und kostet nicht mal Geld. Sonst machen wir den ganzen Tag eher wenig. Ich wasche noch Wäsche und mit dem Sonnenuntergang gehen wird schwimmen.

23.10.
Tagesplan: Check!
7:00h Aufstehen: Check!
Heute sind wir wieder aktiv. Direkt nach dem Aufstehen wird ein Motorroller gemietet und dann geht es los. Ziel ist die Insel zu erkunden. Die Temperatur: Ultra mega heiß!
Egal, wir düsen mehr oder weniger planlos über die Insel. Der Motorroller ist ganz schön auf Zack. Unser feuerrotes Gefährt schafft mit uns beiden locker 80 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit können wir gar nicht testen, dafür sind die Straßen zu schlecht.
Erster Stopp: Ko Lants Old Town. Der Markt offenbart ein paar süße Snacks, bietet sonst aber wenig interessantes. Cool ist " The Hammock House" ein Geschäft nur mit Hängematten.
2. Stopp: Ko Lanta National Park. Hier stellen wir unser Moped ab und laufen ca. 45 min durch einen Fluss, bis wir am Wasserfall ankommen. Sieht schnieke aus.
Danach geht es wieder auf den Motorroller und ab in die größte Stadt Ko Lantas (besteht aus 4 Straßen). Dort wird Nudelsuppe gegessen, stilgerecht vom Straßenstand und wir besorgen uns Fährtickets gen Ko Phi Phi.
Um 18:00h kommen wir ziemlich erschöpft wieder bei unserem Bungalow an.

Der 24.10. verläuft wieder etwas entspannter außer am Strand liegen läuft eher wenig. Unsere Hauptnahrung: Kokosnüsse.

Alles in allem kann man sagen, dass Ko Lanta auf jeden Fall eine Reise wert ist. Unsere Bungalowanlage war sehr idyllisch und der Strand ist auch schön. Einen Motorroller zu mieten kann ich nur weiter empfehlen, die meisten Straßen auf Ko Lanta sind gut ausgebaut und der Verkehr ist gerade so dicht, dass man nicht vergisst an den Linksverkehr zu denken, aber es ist eben auch nicht so viel los, dass man Angst hat sich auf die Straße zu trauen.
Allerdings ist die Insel auch sehr touristisch, dies sieht man an den den hunderten Resorts, die praktisch die gesamte Westküste zu Pflastern und an den Preisen für essen. Trotzdem bleibt es für europäische Verhältnisse natürlich sehr preiswert.

Sonnenuntergang, Ko Lanta

Wasserfall, Ko Lanta

Fluss zum Flusswandern, Ko Lanta

Mit nem Roller geht's toller, Ko Lanta

Unser Bungalow, Ko Lanta

Kautschukbaum, Ko Muk

Wanderung durch den Dschungel von Ko MuK

"The Emerald Cave", Ko Muk

"The Emerald Cave", rein kommt man nur durch den Tunnel, welchen man auf dem Bild sieht. Ko Muk

Bootsfahrt mit den beiden Französinnen Caro und Anaïs, Ko Muk

Unser "Haus"-Strand, Ko Muk

Montag, 24. Oktober 2011

Thailändische Tankstelle

"Dreiarmiger" Affe

Gegrillter Tintenfischsnack, Night Market Prachuap Khiri Khan

Affen auf Monkey Island

Geiler Abend, Prachuap Khiri Khan

Feuerwerk über der Bucht, Prachuap Khiri Khan

Blick über Prachuap Khiri Khan

Blick von unserer Terrasse, Prachuap Khiri Khan

"Kleiner" Tempelberg, Prachuap Khiri Khan

Tempel am Gipfel von Monkey Mountain, Prachuap Khiri Khan

Gipfelfoto, Monkey Mountain, Prachuap Khiri Khan

Abstieg vom Monkey Mountain, Prachuap Khiri Khan

Sonntag, 23. Oktober 2011

Prachuap Khiri Khan, Ko Muk und Ko Lanta

Prachuap Khiri Khan 14.-16.10

16.
Ziemlich zielstrebig gehen wir unser heutiges Tagesziel an: To the top of Monkey Mountain. Vergeblich habe ich nach einem goldenen Ross gesucht, deswegen müssen die Wanderschuhe reichen. Auch ein Laser war nicht mehr zu kriegen, so dass ich jetzt als gestiefelter Wanderer mit LED-Lampe to the top gehe. Auch gut…
Auf dem Weg zum Militärgelände decken wir uns mit Wasser, Erdnüssen und Crackern ein. Das wir bei ca. 35°C wie blöde schwitzen werden ist uns bewusst, aber egal. Mit dem Wachsoldaten sind wir inzwischen per du, so dass der Gipfelbesteigung nichts mehr im Weg steht. Nach 30 Min. Fußmarsch sind wir am Fuß des Berges und gucken noch mal kurz die Affen an, bevor wir losgehen. Anfangs gibt es noch schnieke betonierte Treppen, dann wird es spannender und steiler. Auf der Hälfte der Strecke ist eine Höhle deren Ausmaß sich von außen nicht erahnen lässt. Gut das ich am helllichten Tage eine Taschenlampe dabei habe. Wir trotzen der Dunkelheit und stellen fest, dass die Höhle erstaunlich groß ist.
Der „Weg“ besteht in zwischen nur noch aus einem alten Seil an dem man sich eigentlich nicht festhalten möchte.
Nach ca. 1,5 Stunden, einem klitschnassen Hemd und anderthalb Liter weniger Wasser haben wir den Tempel auf dem Gipfel erreicht. Der Ausblick ist überragend und entschädigt für alle Anstrengungen. Geil!
Der Abstieg ist deutlich leichter und auch der Weg nach Hause ist schnell geschafft.

Obwohl wir heute Abend um 23.56h den Zug nach Trang nehmen, dürfen wir unser Zimmer noch bis 18:00h belegen und können duschen! Dann geht es zum Proviant kaufen und essen auf dem Markt. Der Night Market auf dem wir die letzten Tage immer unser essen gekauft haben ist leider nicht mehr da, aber das Essen schmeckt trotzdem.
Zurück im bei Lilys Guesthouse heißt es warten, warten und warten. Wir schreiben Karten, surfen im Netz und spielen Schach. Um 23.00h ist es endlich soweit und Lily bringt uns und 5 andere Gäste zum Bahnhof. Die Überraschung: der Zug hat läppische 2 Stunden Verspätung. Unsere Laune verschlechtert sich weiter, die Aussicht auf eine Nacht im Zug war schon semicool, aber jetzt noch am ewig am Bahnhof zu warten ist nervig. Die einsetzende Müdigkeit tut ihr übriges. Als der Zug endlich kommt, sind wir uns einig, dass wir beide versuchen werden zu schlafen, an die ursprüngliche Planung, dass Einer immer auf das Gepäck aufpasst wird, ist nicht mehr zu denken.
In den wenigen Momenten in denen ich schlafe Träume ich von der Deutschen Bahn, bei der man jetzt 50% des Ticketpreises wiederbekommen würde, wenn ich wach bin habe ich Nackenschmerzen und denke an ein gemütliches Bett…

Als wir in Trang ankommen hat der Zug ganze 5 Stunden Verspätung. Egal, wir organisieren uns einen Minibus Richtung Küste. Im Lonely Planet ist ein Resort angegeben, welches Bungalows für 300Baht pro Nacht anbietet. Wir finden es ohne große Probleme und der Preis stimmt tatsächlich, allerdings sind die Bungalows nicht nur billig, sondern auch dreckig, ekelig und ohne richtige Dusche, geschweige denn Waschbecken. Die Matratze entpuppt sich als einfaches Holzbrett über das eine dünne Decke gelegt ist.

Am nächsten Morgen beschließen wir gleich weiter zu ziehen, obwohl der Strand der keine 50m vom Strand entfernt ist und bei Sonnenschein ganz schön aussieht.

Die Entscheidung weiter zu reisen entpuppt sich als goldrichtig. Mit einem Longtail Boat fahren wir auf die Insel „Ko Muk“. Die Überfahrt kostet 300Baht p. P. und dauert ca. 20Min. Auf Ko Muk nehmen wir ein Tuk-Tuk, das uns zu nach kurzem Zwischenstopp zum „Rubber Tree Resort“ bringt. Dort nehmen wir wieder einen Bungalow für 300B p. Nacht. Dieser ist allerdings wesentlich komfortabler und sauberer. Am Abend lernen wir die zwei Französinnen Caro und Anais kennen, mit denen wir gleich einen Bootstrip für den nächsten Tag planen.
Der Ausflug ist super. Erst fahren wir zu einer kleinen Insel um zu Schnorcheln und anschließend geht es zum Highlight Ko Muks, der „Emerald Cave“. Hierbei handelt es sich um eine kleine Lagune, die man nur durch einen 80m langen, dunklen, Tunnel vom Meer aus erreicht. Die Lagune ist wunderschön und der Weg durch den Tunnel ein echtes Erlebnis.

Am 20.10. machen wir mit Caro und Aniais eine Wanderung zu einem kleinen Strand, den unser „Hotelmanager“ uns empfohlen hat. Die Wanderung geht mitten durch den Wald und der Pfad lässt sich teilweise nur erahnen. Der Strand an sich ist eine einige Enttäuschung: voll mit Plastikmüll und steinig, so dass man nur mühsam ins Wasser kommt. Die versprochenen Schnorchelmöglichkeiten sind ebenfalls eher dürftig: das Wasser ist so trüb, dass man kaum etwas sieht.
Der Abend im resorteigenen Restaurant ist dafür umso lustiger. Yannik hat unsere Musik auf den Rechner an der Musikanlage kopiert, so dass wir den ganzen Abend Peter Fox, Kings of Leon, Paul Kalkbrenner und andere uns gut bekannte Interpreten hören. Außerdem gesellen sich an unseren Tisch noch zwei deutsche Weltenbummler und ein Belgier, der ebenfalls viel zu erzählen hat. Sehr geil.

Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von Ko Muk, einer wunderschönen Insel, die nach zwei Tagen allerdings nichts neues mehr bieten kann. Mit Anais und Caro haben wir ein Longtail boat nach Ko Lanta gemietet. Als Überraschungsgäste sitzen noch zwei Deutsche mit in „unserem“ Boot. Da der Preis pro Person so aber auf 500B sinkt, nehmen wir diese Gesellschaft in Kauf. Die beiden Frankfurter (leider sind sie uns auf der Insel schon ein paar Mal begegnet) sind nicht besonders sympathisch. Der Eine bringt kaum ein Wort über die Lippen, der Andere hat schon alles auf der Welt gesehen und weiß deshalb wo es am schönsten ist. Nach kurzer Rechnerei stellt er fest, dass er mit seinen 33 Jahren theoretisch unser Vater sein könnte. Findet er „schon krass“. Ansonsten ist die Bootsfahrt wirklich cool, die 1,5 Stunden vergehen schnell und in Ko Lanta nehmen wir zu 6 einen Pickup, so dass jeder nur 65B bezahlen muss. Caro und Anais verlassen uns gleich am Pier im nächsten Ort um direkt nach Ko Phi Phi weiter zu reisen, die beiden Deutschen kurz danach. Uns bringt der Pickup direkt zu den Bungalows, die wir uns im Lonely Planet rausgesucht haben. Der angegebene Preis von 300B ist wieder richtig. Die Bambusbungalows liegen 20m vom Meer entfernt und sind sehr idyllisch. Wir beschließen ein bisschen länger in Ko Lanta zu bleiben, auch wenn es deutlich touristischer ist, als die Orte an denen wir vorher waren.
Ein bisschen chillen muss auch mal sein…

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Prachuap Khiri Khan

Die 6 Stunden Zugfahrt von Bangkok nach Prachuap Khiri Khan sind problemlos vorrüber gegangen. Auffallend war das regelmäßige Klacken während der Fahrt weil die Schienen hier nicht verschweißt sind, sondern lediglich genietet werden. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran aber ebenso wie an das Schaukeln der Wagons.
Am Bahnhof wurden wir von einem Tuk-Tuk erwartet, das uns dirket zu Lilys Guesthous gebracht hat. Unser Zimmer ist sauber, geräumig und hat Meerblick.

Nach dem Abladen der Sachen sind wir das erste Mal richtig essen gegangen. "Fried fish with mango salad" dazu Reis und Muscheln. "mango salad" war zwar kein Mangosalad, sondern sauer eingelegte Zwiebeln, aber lecker war es. Danach haben wir uns noch gemütlich mit einem Bierchen an die Promenade gesetzt, Urlaub am Meer muss schließlich genossen werden!


Das Aufstehen am nächsten Morgen fällt schwer. Ohne ersichtlichen Grund haben wir beide relativ schlecht geschlafen. Mit einem kurzen Zwischenstop im Supermarkt geht es zum Bahnhof um sich nach dem Zug Richtung Chumphon. Am Samstag werden wir uns dahin auf den Weg machen.
Yannik gönnt sich an einem kleinen Imbiss ein Frühstück. Ich habe keinen Hunger. Da keiner von uns der thailändischen Sprache mächtig ist und niemand hinter dem Thresen Englisch kann, bestellt Yannik einfach irgendwas. Er bekommt Reis mit Gemüse, Ei und irgendeinem undefinierbarem Fleisch.
Von da geht es ca. 6 km weiter nach Ao Manao. Ao Manao ist ein Strand mitten auf Militärsperrgebiet, der wöchentlich von der Air Force gereinigt wird. Bevor wir das Sperrgebiet betreten dürfen, müssen wir uns mit Name und Reisepassnummer in ein Buch eintragen, in dem wir uns beim Verlassen auch wieder Austragen müssen.
Der Strand ist schön, aber nach den ganzen Thailandbildern hätte ich mehr erwartet...
Das Wasser ist so warm, dass das Baden fast keine Erfrischung mehr ist, aber es lohnt sich trotzdem!
Obwohl der Himmel bedeckt ist, gehen alle Thailänder mit Klamotten schwimmen. Wir fallen am Strand auf wie sonst was und werden beim Schwimmengehen von allen Kindern angeguckt und begrüßt.
Auf dem Rückweg gelingt es uns zum Glück ein Tuk-Tuk anzuhalten, so dass wir nicht den ganzen Weg zurück gehen müssen.


Straßenschlid

Eingang zum Strand/Sperrgebiet

Am Strand

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Bangkok

Der Flug von Dubai nach Bangkok verlief wieder ohne große Zwischenfälle. Drei Ereignisse sollten troztdem erwähnt werden:
1. Der Flug startete 1/2 Stunde später nur weil irgendein Teil aus dem Handgepäck niemandem zugeordnet werden konnte
2. Als ich den Film "Kokowääh" mit englichschen Untertiteln guckte, war das Wort "Salami" gepixelt... Duldet Emirates Airlines keine Wörter, die mit Schweinefleisch in Verbindung gebracht werden können?!"
3. @ Johann: Wir sind über Nagpur geflogen. Sieht nett aus... ;)

Als wir am Flughafen angekommen sind, gestaltete es sich schwieriger als erwartet den richtigen Bus nach Bangkok zu finden. Die Taxifahrer erwiesen sich als keine große Hilfe und erklärten sofort, dass heute kein Bus mehr die ca. 40km nach Bangkok fahren würde (um 8:30h!!!), sie uns aber ein Sonderpreis machen würden. Wir lehnten dankend ab und suchten weiter. Zwei dicke Briten gaben uns den entscheidenen Hinweis mit dem Shuttlebus zum Busbahnhof. Dann ging es Schlag auf Schlag und nach zweimaligem Umsteigen und 15 min. Fußweg waren wir bei unserem Guesthouse. Ging ja einfach.

Was dann geschah lässt sich in Worten gar nicht mehr richtig erklären, deswegen der alte Trick mit dem Verweis auf Yanniks Blog und Fotos:

Big Buddah

Wir im Tuk-Tuk

Yannik und Ich vor Lucky Buddah. Dank der freundlichen Anleitungen von einem Thaländer haben wir auch für Gesundheit, Familie und Erfolg im Beruf/Studium gebetet. Auf traditionelle buddistische Art.

Golden Mountain

Icke mit Pad Thai und dem beeeeeesten Bier(namen) der Welt.

Icke auf dem Gelände des Königspalasts

Seit heute morgen haben wir Bangkok verlassen und sind nun via Zug nach Prachuap Khiri Khan gefahren. Eigentlich wollten wir nach Chiang Mai reisen, aber wegen dem Hochwasser ist das momentan nicht möglich. Deswegen haben wir den Norden erstmal weggelassen uns sind in den Süden "geflüchtet".

Bis denne
Leo

Montag, 10. Oktober 2011

Dubai 7./8.10

Ganz nach dem Motto "Lieber später, als nie" kommt nun der Vollständige Bericht zu Dubai.

Obwohl wir vorgestern noch in Dubai waren, kommt es mir schon sehr viel weiter weg vor.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich unser "low-budget" Aufenthalt in Dubai gelohnt hat. Insgesamt haben wir ca. 70€ p.P ausgegeben, 35€ für das Hotel, 22€ für das Türmchen und 13€ für Taxi, Essen und Metro. Für zwei Tage Dubai ist das ganz schön gut. Vorallem, wenn man bedenkt was für Leute hier sonst so Urlaub machen. Entweder es sind Pakistani, die hier arbeiten oder es sind reiche Geschäftsleute bzw. Leute die es gerne wären... Ich habe noch nie so viele Menschen mit den neusten Iphones gesehen.

Ich finde das treffenste Wort für Dubai ist "unglaublich". Dies ist meine ich vor allem, weil die Dimensionen dieser "Oase" mitten in der Wüste, die mit ihrer Modernität und ihren Ausmaßen alle Regeln des normalen Menschenverstands bricht und zeigt das man mit Geld jeden Gedanken Wirklichkeit werden lassen kann. Am deutlichsten sieht man dies an den Parks, die in einem Grün erscheinen, wie man es bei uns nur im Frühling hat. Und das bei einer Außentemperatur von 35°C! Wenn man sich das klar macht, weiß man auch warum Dubai den höchsten pro Kopf Wasserverbrauch der Welt hat. Das nur 25% davon dem Grundwasser entnommen werden und der Rest energieaufwendig aus Meerwasser aufbereitet werden muss macht den Irrwitz dieser Metropole deutlich.

Zu unserem Programm hat Yannik ja schon einiges geschrieben, so dass ich jetzt nur noch ein paar Bilder "sprechen" lasse. ;)

Blick vom Burj Khalifa

Burj Khalifa

Im Dubai Creek

Öffentlicher Park in Dubai, Außentemperatur 36°C

Brücke über den Dubai Creek


Ein für Linkshänder optimierter Sessel in der Hotellobby

Freitag, 7. Oktober 2011

und dann ging es los

Gestern durften wir nach langem Warten endlich los fahren. Der Zug von Göttingen fuhr planmäßig ab, aber wie das mit der Bahn so ist verpassten wir unseren Anschlusszug, der uns vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Flughafen bringen sollte. Aber alles kein Problem - der Zeitpuffer war immer noch mehr als ausreichend... Dadurch, dass wir schon von Göttingen aus Online eingecheckt hatten, mussten wir nicht mal mehr am Schalter in der Schlage stehen. Fein. Dann begann allerdings wieder das so verhasste Warten, bei dem meine Stimmungslage sekündlich zwischen "geil jetzt geht es los" und "Scheiße, warum fährst du eigentlich weg, wenn es in Göttingen so geil ist?!!" schwankte. Auf meine persönliche Reis(vor)freude wirkte sich die verlorene Schachpartie gegen Yannik natürlich auch negativ aus - trotz des so wunderbaren Schachbrettes...

Umso schöner war natürlich das Gefühl, als wir endlich in den Flieger einsteigen durften. Das letzte Foto auf deutschem Boden:


Die Plätze im Flugzeug waren eher so semicool (keiner von uns hatte einen Fensterplatz), aber das Entertainmentprogramm von Emirates, spendete ein wenig Trost. Der Flug an sich verlief absolut unaufregend, fast schon langweilig.

Durch den Schlafmangel und die Zeitverschiebung haben wir aber trotzdem gerade einen kleinen Durchhänger, der das heutige Programm in Dubai ein bisschen verkleinern wird. Gerade haben wir uns im Supermarkt ein kleines Frühstück besorgt und jetzt sitzen wir in der Hotellobby und warten darauf in unser Zimmer zu können um uns ein bisschen hinzulegen. Dies hält Yannik aber keineswegs ab, nicht jetzt schon ein Nickerchen zu machen:


Wie schon gesagt gibt es heute nur ein kleines Programm, welches eigentlich nur noch daraus besteht den Burj Khalifa zu besichtigen bzw. zu erklimmen. Tickets sind natürlich schon besorgt.

Bis dahin, viele Grüße
Leo

Sonntag, 2. Oktober 2011

Die letzten 4 Tage

Endlich habe ich es geschafft diesen Blog zu erstellen. Die letzten Tage sind nun angebrochen und mit jedem Tag verabschiede ich mich von Leuten, die ich jetzt neun Monate nicht mehr sehen werde. Komisches Gefühl.
Damit ich für euch nicht ganz von der Bildfläche verschwinde, werde ich regelmäßig (so ist der Plan) schreiben wo ich gerade bin und was ich so mache.

Der "grobe" Reiseroute sieht bis jetzt so aus:

7./8.10 Dubai

9.10. - 7.11. Thailand/Bangkok

8.11. - 11.11. Sydney

11.11. - 1.6. Neuseeland

1.6. - 8.7. USA

So weit der Plan...

Da ich ja mit Yannik zusammen reise könnt ihr natürlich auch auf Yanniks Blog unsere Reise verfolgen:

http://yannik.meinblog.de/

Dort hat Yannik die Reiseroute sehr schön visualisiert. (@Yannik: Nein, wir landen nicht in Somalia sondern  in Dubai!)