Donnerstag, 13. Oktober 2011

Prachuap Khiri Khan

Die 6 Stunden Zugfahrt von Bangkok nach Prachuap Khiri Khan sind problemlos vorrüber gegangen. Auffallend war das regelmäßige Klacken während der Fahrt weil die Schienen hier nicht verschweißt sind, sondern lediglich genietet werden. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran aber ebenso wie an das Schaukeln der Wagons.
Am Bahnhof wurden wir von einem Tuk-Tuk erwartet, das uns dirket zu Lilys Guesthous gebracht hat. Unser Zimmer ist sauber, geräumig und hat Meerblick.

Nach dem Abladen der Sachen sind wir das erste Mal richtig essen gegangen. "Fried fish with mango salad" dazu Reis und Muscheln. "mango salad" war zwar kein Mangosalad, sondern sauer eingelegte Zwiebeln, aber lecker war es. Danach haben wir uns noch gemütlich mit einem Bierchen an die Promenade gesetzt, Urlaub am Meer muss schließlich genossen werden!


Das Aufstehen am nächsten Morgen fällt schwer. Ohne ersichtlichen Grund haben wir beide relativ schlecht geschlafen. Mit einem kurzen Zwischenstop im Supermarkt geht es zum Bahnhof um sich nach dem Zug Richtung Chumphon. Am Samstag werden wir uns dahin auf den Weg machen.
Yannik gönnt sich an einem kleinen Imbiss ein Frühstück. Ich habe keinen Hunger. Da keiner von uns der thailändischen Sprache mächtig ist und niemand hinter dem Thresen Englisch kann, bestellt Yannik einfach irgendwas. Er bekommt Reis mit Gemüse, Ei und irgendeinem undefinierbarem Fleisch.
Von da geht es ca. 6 km weiter nach Ao Manao. Ao Manao ist ein Strand mitten auf Militärsperrgebiet, der wöchentlich von der Air Force gereinigt wird. Bevor wir das Sperrgebiet betreten dürfen, müssen wir uns mit Name und Reisepassnummer in ein Buch eintragen, in dem wir uns beim Verlassen auch wieder Austragen müssen.
Der Strand ist schön, aber nach den ganzen Thailandbildern hätte ich mehr erwartet...
Das Wasser ist so warm, dass das Baden fast keine Erfrischung mehr ist, aber es lohnt sich trotzdem!
Obwohl der Himmel bedeckt ist, gehen alle Thailänder mit Klamotten schwimmen. Wir fallen am Strand auf wie sonst was und werden beim Schwimmengehen von allen Kindern angeguckt und begrüßt.
Auf dem Rückweg gelingt es uns zum Glück ein Tuk-Tuk anzuhalten, so dass wir nicht den ganzen Weg zurück gehen müssen.


Straßenschlid

Eingang zum Strand/Sperrgebiet

Am Strand

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