Samstag, 5. November 2011

Ko Phi-Phi 25.10.-01.11.

 

Sechs ganze Tage an einem Ort, das alleine spricht für die Insel!

Und tatsächlich, Ko Phi-Phi entspricht tatsächlich ziemlich genau meinen Vorstellungen einer Trauminsel im Südosten Asiens. Auf der einen Seite schroffe Felsen, die weit in den Himmel ragen und auf der anderen Seite weiße, von Palmen gesäumte Sandstrände die in türkisblaues Wasser münden. So habe ich mir das vorgestellt.

Dummerweise sind wir nicht die Einzigen, die bei solchen Anblicken dahin schmelzen. Genauer gesagt scheint unser Geschmack ziemlich mainstreammäßig zu sein, wenn man die Massen betrachtet die sich in dem einzigen Örtchen durch die engen Gassen drängen. Bei der Vorstellung wie das hier zur Hauptsaison aussieht kriege ich Platzangst…

 

Unsere Unterkunft: ein idyllischer, komplett aus Bambus gebauter Bungalow von dem man direkt in die Bucht schauen kann – einzig die dünnen „Wände" erweisen sich als kleiner Nachteil, da man aufgrund der Geräuschkulisse das Gefühl hat mit den Nachbarn einen Bungalow zu teilen.  

 

 Die meiste Zeit verbringen wir auf Ko Phi-Phi damit einfach nichts zu machen und das schöne Wetter, den Strand oder die Hängematten mit Meerblick zu genießen. 

Dies liegt zum einen daran, dass wir nicht so auf biegen und brechen auf straffes Programm aus sind und zum Anderen daran, dass Ko Phi-Phi von sich aus einfach wenig Möglichkeiten bietet. Zum Wandern eignet es sich aufgrund der kleinen Größe nicht, kulturell hat Ko Phi-Phi ebenfalls fast nichts zu besichtigen, was vielleicht auch daran liegt, dass der Tsunami 2004 fast die ganze Insel platt gemacht hat.


Wer jetzt denkt, dass wir NUR rumgelegen habt liegt aber völlig daneben!


Wir haben den schweißtreibenden Aufstieg zum Viewpoint der Insel ebenso wie die obligatorische Bootsfahrt zu DEM Strand (Maya Beach) aus dem Film "The Beach" sowie das Schnorcheln mit Haien im Programmkatalog der Dinge-die-man-gemacht-haben-muss abgehakt. 

Fotos gibt es leider nur von der ersten Aktivität. Das es vom Schnorcheln keine Bilder gibt ist nur logisch und das Fehlen von visuell festgehaltenen Erinnerungen von Maya Beach ist mir ausgesprochen peinlich. Just in dem Moment in dem das Boot um die letzte Klippe fuhr und so den Blick auf den Strand freigab, meldete sich nämlich meine Kamera noch ein letztes Mal mit der Nachricht: "Akku schwach" 

Ein Klassiker...


Nicht vergessen darf man natürlich den Strandabschnitt mit den vielen Bars und Clubs, an dem wir unteranderem in meinen Geburtstag rein gefeiert haben. Besonders witzig war, dass sich mein Reinfeiern mit dem Halloween feiern der Amerikander und Briten überschnitt, was zu vielen Verkleidungen im Club führte... Definitiv ein geiler Abend!

 


1 Kommentar:

  1. Leck mich doch an der Tasche, Leo. Ich quäl mich hier mit der deutschen Bürokratie, G8 und der Abschaffung der Wehrpflich rum und du hängst nicht nur an Traumstränden ab, sondern scheinst auch noch das "Work" in "Work & Travel" unter den Tisch fallen zu lassen. ^^
    Halt die Ohren steif!

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